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Brandschutz im Urlaub: Gefahrenquellen auf Campingplätzen ernst nehmen

Zahlreiche m?gliche Brandursachen auf engstem Raum

Mehr als eine Million Wohnmobile und Caravans starten aktuell in die neue Freiluftsaison. Insbesondere in den Sommermonaten sind Campingpl?tze stark ausgelastet. T?glich wechseln die Besucher, zahlreiche Wohnwagen und Zelte stehen eng beieinander. Oft wird gemeinsam gegessen und gefeiert. Dabei sind Campingkocher, Heizstrahler, Gasflaschen und Grills allgegenw?rtig – m?gliche Gefahrenquellen f?r einen Brand, denen mit geeigneten Ma?nahmen begegnet werden muss. Darauf macht der bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. aufmerksam. Der Verband richtet seinen Appell gleicherma?en an Campingplatzg?ste wie deren Betreiber.

Feuerl?scher und Rauchwarnmelder geh?ren an Bord

Grunds?tzlich sollten die „fahrenden Ferienh?user“ mit Feuerl?schern, Gas- und Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Rauchwarnmelder – wie sie auch in jeder Wohnung vorgeschrieben sind – warnen die Bewohner, wenn es irgendwo qualmt oder glimmt, oftmals bevor der Brand entsteht. Insbesondere nachts sind sie lebensrettend, wenn der Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist.

Die h?ufigsten Brandursachen im Inneren des mobilen Heims sind unsachgem?? eingebaute oder angeschlossene Gas- und Elektroger?te. W?hrend im Vorzelt oder auf der Wiese der unsachgem??e Umgang mit offenem Feuer zu Br?nden f?hren kann. Ein weiteres Problem ist der Stauraum. Neben den Gasflaschen befinden sich hier oftmals Grillkohle, Anz?nder und auch Farbreste oder benutze ?llappen. Die dadurch gegebene Brandgefahr wird nicht wahrgenommen oder untersch?tzt. Entsteht ein Feuer, greifen die Flammen binnen Minuten auf Zelte und Fahrzeuge ?ber. Wobei sich ein entstehender Brand in den meisten F?llen mit einem Feuerl?scher unter Kontrolle bringen l?sst.

Landesverordnung ?ber Camping- und Wochenendpl?tze zwingend beachten

Die Ausstattung der Fahrzeuge mit Feuerl?schger?ten und Warnmeldern ist das eine. Vorbeugende Brandschutz-Ma?nahmen auf dem Campingplatz sind das andere. Wichtige Hinweise geben die Betriebsvorschriften f?r Camping- und Wochenendpl?tze, wobei die zust?ndige Bauaufsichtsbeh?rde die Brandschutzma?nahmen vor Ort ?berwacht. Auf Seiten der Campingplatz-Betreiber ist zum Beispiel darauf zu achten, dass zwischen Zelten und Wohnwagen gen?gend Abstand besteht. So ist eine Unterteilung der Pl?tze durch Brandgassen und Brandschutzstreifen in einzelne Abschnitte mit einer begrenzten Anzahl von Standpl?tzen vorgeschrieben.

F?r den Brandschutz ist nicht nur eine L?schwasserversorgung ?ber Hydranten oder eine L?schwasserentnahmestelle zwingend vorgeschrieben, sondern auch die Ausstattung des Gel?ndes mit ausreichend Feuerl?schern der Brandklasse ABC. Wobei Anzahl und r?umlicher Abstand zwischen den einzelnen Feuerl?schern ebenfalls von den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes abh?ngig sind. W?hrend zum Beispiel Nordrhein-Westfalen einen 6-kg-ABC-Feuerl?cher f?r je 25 Aufstellpl?tze mit einem maximalen Abstand von 40 Metern zum n?chsten Feuerl?scher vorschreibt, fordert Schleswig-Holstein f?r jeweils 20 Stellpl?tze einen 6-kg-ABC-Feuerl?cher mit einem maximalen Abstand von 60 Metern zwischen den Ger?ten.

Brandschutz-Fachbetriebe helfen weiter

F?r Campingplatz-Betreiber bedarf es einer individuellen Beratung durch den qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb, der als kompetenter Ansprechpartner rund um den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zur Verf?gung steht. Und Reisefreudige, die sich mit einem Wohnmobil oder Caravan auf den Weg machen, sollten ebenfalls einen Brandschutz-Fachbetrieb aufzusuchen, um das mobile Heim optimal ausstatten zu lassen. Die Experten zeigen auch den Umgang mit dem Feuerl?scher und erkl?ren in welchen Zeitintervallen diese gewartet werden sollten. Adressen lokaler Anbieter und viele weitere Informationen etwa unter www.bvbf.de

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