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Das Carvisio von Knaus Tabbert: Das schöne, technikbegeisterte Wohnmobil der Zukunft, die es nie gab

Seit 1996 baut das deutsche Unternehmen Knaus Tabbert unter diesem Namen Luxus-Wohnmobile. Im April 2010, als Apple nach jahrelangen Spekulationen endlich das iPad vorstellte, begann Knaus Tabbert dar?ber nachzudenken, wie die Technologie die Zukunft des Caravaning in einem Kontext gestalten w?rde, in dem das Interesse an der Branche im Sinken begriffen war. Die Idee des „Technomaden“, oder wie wir heute den digitalen Nomaden nennen, war relativ neu, ebenso wie die M?glichkeit, ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen so mit Technik vollzupacken, dass der Benutzer alle Funktionen von einer einzigen Oberfl?che aus steuern konnte.

Es dauerte mehr als zwei Jahre, um Caravisio in die Realit?t umzusetzen, wobei mehr als 20 multidisziplin?re Designer und Branchenexperten an dem Projekt beteiligt waren. Er wurde 2013 vorgestellt und Knaus Tabbert verbrachte die n?chsten Jahre damit, ihn in Wohnwagensalons in ganz Europa zu pr?sentieren. Bis heute ist er eines der sch?nsten und elegantesten Wohnwagenkonzepte, auch wenn die Zukunft, die er vorhersagte, nie in die Tat umgesetzt wurde.
Um es deutlich zu sagen: Das Unternehmen hatte nie vor, den Caravisio in Produktion zu nehmen. Dennoch hat das Konzept die heutigen Trends vorweggenommen, bei denen die meisten Funktionen online ?berwacht oder gesteuert werden k?nnen, Wartung und Kontrolle ?ber eine App laufen und modulare Layouts es erm?glichen, ein Haus auf R?dern in ein B?ro auf R?dern zu verwandeln, mit Konnektivit?t, Steckdosen, Ladeger?ten und allem, was Sie sonst noch brauchen, um Ihre Arbeit zu erledigen. Knaus Tabbert hat einige der Funktionen des Konzepts auf der Grundlage des Kundenfeedbacks in zuk?nftige Modelle integriert.

Auch wenn der Caravisio nie genau so geworden ist, wie man ihn sich vorgestellt hat, hat er einen Platz in der inoffiziellen Ruhmeshalle der ikonischen Fahrzeuge verdient. Au?erdem ist er mit seinem wundersch?nen, von einer Superyacht inspirierten Design ein echter Hingucker.

Der Caravisio war ein zweiachsiger Anh?nger mit einer L?nge von 9 Metern (29,5 Fu?) und einer Breite von 2,5 Metern (8,2 Fu?). Mit seiner Fiberglas-Karosserie war er leicht genug, um von einem SUV gezogen zu werden, und hatte eine sehr aerodynamische Silhouette mit einer scharfen Front und einer gro?z?gigen Verglasung. Im Inneren befanden sich ein Schlafzimmer am vorderen Ende, ein Badezimmer in voller Gr??e und ein Wohnzimmer, das je nach Bedarf genutzt werden konnte: B?ro, Esszimmer, Wohnzimmer, K?che. Zus?tzlich gab es im Heck Stauraum und eine Ladestation f?r zwei Elektrofahrr?der sowie ein hydraulisch bet?tigtes Deck, das den hinteren Teil des Fahrzeugs vollst?ndig zur Au?enwelt ?ffnete.

Stilistisch ?hnelte die Innenausstattung von Caravisio dem, was Sie auch heute noch auf einer Superyacht sehen w?rden, allerdings in einem viel kleineren Ma?stab. Das Schlafzimmer verf?gte ?ber zwei V-f?rmig angeordnete Einzelbetten, die sich mit einer Matratzenverl?ngerung in ein Queen-Size-Bett verwandeln lie?en. Das Badezimmer war vergleichbar mit dem eines richtigen Wohnmobils, mit Trockentoilette und Waschbecken sowie einer Dusche mit intelligentem Wassermanagementsystem und einem eigenen Touchscreen f?r die Steuerung.

Knaus Tabbert hat zwar nie offiziell einen Preis f?r den Caravisio genannt, was auch Sinn macht, da man nicht die Absicht hatte, ihn auf den Markt zu bringen, aber als der Wohnwagen in den folgenden Jahren auf verschiedenen Caravan-Messen zu sehen war, tauchte die Zahl 800.000 Dollar auf – und blieb. Das Wohnmobil „der Zukunft“ wurde seinem Namen in jeder Hinsicht gerecht.

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