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Gartenkunstwerke und unberührte Wildnis

Rund um den Lago Maggiore finden Sie alles

Keine Frage – den Fr?hling 2021 hatten sich Hoteliers, Gastronomen und Veranstalter am Lago Maggiore anders vorgestellt. Nun hat die Pandemie alle ausgebremst. Die Bl?tenpracht aber l?sst sich nicht von Corona stoppen und f?r die Zeit nach dem Lockdown laufen allerorts die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dann hilft das neue Konsortium Maggiore bei der Planung eines perfekten Urlaubs zwischen zauberhaften Parks und unber?hrter Natur.

Bl?tenfeste, Gartenausstellungen, all die Events, die in dieser Jahreszeit normalerweise Zehntausende Menschen von nah und fern an den See locken, fallen wegen der andauernden Corona-Eind?mmungsma?nahmen aus. Nur der Fr?hling hat sich nicht aufhalten lassen. Wie in jedem Jahr sorgt er hier, am S?drand der Alpen, f?r einen einzigartigen Duft- und Farbenrausch. Mit aber tausenden Variationen in Rosa, Rot und Wei? z?nden als erste die Kamelien an Uferpromenaden, in den Parks und G?rten der Villen ihr bet?rendes Bl?tenfeuerwerk. Die Pflanze aus Fernost war Im 18. Jahrhundert nach Europa gelangt. Seefahrende H?ndler hatten sie aus Japan und China mitgebracht. Bald schm?ckte das exotische Teestrauchgew?chs die Gr?nanlagen der Schl?sser und Herrenh?user auf dem ganzen Kontinent. Am Lago Maggiore hat die Kamelie besondere Karriere gemacht. Nirgendwo sonst in Europa bl?ht sie in so vielen Varianten.
Auch in den G?rten der Villa Taranto in Verbania am Westufer des Sees sorgt die sch?ne Exotin f?r eine erste ?ppige Fr?hlingspracht, bevor Rhododendren, Azaleen und Tulpen den 16 Hektar gro?en Garten in ein buntes Bl?tenmeer verwandeln. Als Sch?pfer dieses botanischen Gesamtkunstwerks hat sich ein ausgewanderter Schotte verewigt. Captain Neil Boyd Mc Eacharn, Spross einer Reeder-Familie, hatte Villa und Grund Anfang der 1930er Jahre erworben und seinen Traum von perfekt gestalteter Natur verwirklicht – mit Pflanzen aus aller Welt, kunstvollen Brunnen, Kaskaden und Seerosenteichen und der „Valletta“, einem romantischen k?nstlich angelegten Tal. Am Ende seines Lebens vermachte Mc Eacharn sein Anwesen dem italienischen Staat. Der f?hrt das Erbe des 1964 verstorbenen Schotten fort. Inzwischen sind die Tulpenwochen der Villa Taranto in der zweiten Aprilh?lfte eine Institution. Rund 80 000 Blumenzwiebeln treiben St?ngel, Bl?tter und Kelche aus. Im Tulpenlabyrinth, wo mehr als 70 Varianten bl?hen, lassen sich die seltene schwarze Tulpe „Queen of night“ und die „Giant Orange Sunset“ mit ihren bis zu 15 Zentimeter gro?en Bl?ten bewundern.
Zu den Hauptattraktionen des Lago Maggiore geh?ren die Borrom?ischen Inseln, f?nf winzige Inseln, die einflussreiche Adelsfamilie Borromeo f?r sich reklamierte. Die vielleicht sch?nste dieser Inseln ist die Isola Bella mit ihrem zauberhaften Barockgarten. Das terrassenf?rmig angelegte Areal ist eine Komposition aus Statuen, Brunnen und Wasserspielen, sorgsam gestutztem Gr?n und einer un?berschaubaren Blumenvielfalt. „Wir k?nnen es kaum erwarten, unseren G?sten wieder die bl?hende Pracht zu pr?sentieren. Es ist alles bereit“, sagt Raffaella Martinelli von der Vereinigung Terre Borromeo. „Sobald es die Corona-Bestimmungen zulassen, k?nnen Touristen die Isola Bella wieder zu den normalen ?ffnungszeiten besuchen. Aber auch dar?ber hinaus“, k?ndigt Martinelli an. Mit einer speziellen Buchung lasse sich das Kleinod ganz privat erleben – romantisch zu zweit, mit Freunden, mit der Familie. Nach einer privaten F?hrung durch den Borromeo- Palast k?nnen die „VIPs“ den Sonnenuntergang beim Aperitif im fast menschenleeren Barockgarten mit Blick auf den See auf sich wirken lassen.
Dank des besonderen Mikroklimas in diesem Teil des Lago Maggiore hat sich auch auf der benachbarten Isola Madre ein Paradies auf Erden gestalten lassen. Unz?hlige Palmen und Kakteen gedeihen pr?chtig. Ebenso unterschiedlichste Protea-Arten und andere florale Rarit?ten aus fernen Gefilden. Wei?e Pfauen, die durch die kunstvoll arrangierte Parklandschaft stolzieren, sind die ?sthetischen i-T?pfelchen in der traumsch?nen Szenerie. Auch f?r die Isola Madre werden Besuche au?erhalb der regul?ren ?ffnungszeiten angeboten.
Auf einem H?gel hoch ?ber dem S?dufer des Sees thront Rocca d“Angera, die Burg der Visconti, die schlie?lich ebenfalls in den Besitz der Borromeo gelangte. Im Inneren beeindruckt sie mit farbgewaltigen mittelalterlichen Fresken. Der Garten drumherum schickt Besucher auf eine botanische Zeitreise. Anhand von Archivmaterial haben G?rtner die typische Vegetation eines Mittelalter-Gartens rekonstruiert. K?chen- und Heilkr?uter sowie alte Rosensorten schmeicheln Augen und Nase auf ungewohnte Weise.

Zwischen den durchgestylten Park- und Gartenlandschaften und der nahezu unber?hrten Natur einsamer Berg- und Tallandschaften liegen nur wenige Kilometer. Im Nordwesten des Lago Maggiore erstreckt sich das Ossola-Tal mit seinen Nebent?lern und dem Nationalpark Val Grande, dem gr??ten Wildnisgebiet des Alpenraums. Almwirtschaft wurde hier schon vor Jahrzehnen aufgegeben und f?r den Tourismus im gr??eren Stil wurde die Gegend nie erschlossen. So ist sich die Natur selbst ?berlassen. In den H?henlagen des Val Grande f?hren Gebirgsarnika, Gelber Enzian, Alpentulpen und andere seltene Pflanzenarten ein von Menschen ungest?rtes Dasein.
Um das vielf?ltige touristische Angebot am Lago Maggiore, am benachbarten Ortasee und in den Ossola-T?lern ?bersichtlicher darzustellen und gemeinschaftlich zu vermarkten, haben sich jetzt Hoteliers und ?ber 50 Tourismuspartner der Provinz Verbano-Cusio-Ossola zum Konsortium Maggiore zusammengeschlossen. „F?r die Zeit nach dem Lockdown wollen wir die Schnittstelle f?r Anbieter, Touristiker und Individualreisende sein und unsere Leistungen – vom Fahrradverleih bis zum gef?hrten Ausflug – geb?ndelt pr?sentieren und gezielt weiterentwickeln“, sagt Gian Maria Vincenzi, Vorsitzender der Hotelvereinigung Federalberghi von Verbano, Cusio und Ossola. Seit 2005 wird die Destination Lago Maggiore auf dem deutschen Markt von Maggioni Tourist Marketing vertreten. Die Agentur, die sich k?rzlich als deutsch-schweizerisches Marketing-Unternehmen Maggioni-Gretz breiter aufgestellt hat, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Consorzio Maggiore als starkem Partner.

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