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Tipps für Ferien mit Hund in Zeiten von Corona

Planung jetzt besonders wichtig – Nicht alle Campingpl?tze und Ferienvermieter tolerieren Haustiere – Fallstricken ausweichen

Deutschland packt die Koffer: Sinkende Corona-Erkrankungen und mehr Impfungen l?sen ein gro?es Bed?rfnis nach Reisen aus. Viele Familien wollen dabei auch auf ihre Haustiere, besonders Hunde, als Reisebegleiter nicht verzichten. Auch wenn viele Hundehalter in diesem Corona-Jahr Urlaub im eigenen Land verbringen wollen, sollten sie m?gliche Fallstricke schon von vorne herein umschiffen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort r?t auch bei der in diesem Jahr besonders beliebten Buchung von Ferienwohnungen, Ferienh?usern, Campingpl?tzen und Wohnmobilen zur Vorsicht und Umsicht. Nicht alle Vermieter tolerieren Haustiere und so mancher Urlaubstraum k?nnte im letzten Moment platzen.
Besonders beliebt bei Urlaubern mit Hund ist das eigene Land. Und immerhin wollen viele der Deutschen im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Wer dabei eine Ferienwohnungen, ein Ferienhaus, ein Hotel oder einen Campingplatz reserviert, sollte vorher nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Urlauber, die sich nicht ausdr?cklich nach einer Erlaubnis f?r ein Haustier erkundigt haben, haben nach einem Gerichtsurteil keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie das Feriendomizil wegen ihre Haustiere nicht nutzen k?nnen. Wer ein Wohnmobil mieten m?chte kann auf spezielle Plattformen mit Campern f?r Haustiere zur?ckgreifen. Es sollte jedoch daran gedacht werden, dass Haustiere nicht auf allen Stellpl?tzen willkommen sind, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bei Flugreisen m?ssen Haustiere rechtzeitig angemeldet werden und auch beim Reisen im Auto sind in einigen L?ndern spezielle Vorschriften zu beachten, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Die Kennzeichnung der Tiere mit einem Chip und das Mitf?hren des europaweit einheitlichen Tierausweises sind immer notwendig. Die Informationen im Internet – etwa ?ber Einreiseverbote bestimmter Hunderassen in einzelnen EU-Staaten – wurden in den vergangenen Jahren verbessert. Auch sollte man sich ?ber die eventuelle Leinen- oder Maulkorbpflicht in einigen EU-L?ndern informieren. Bei der Ferienplanung sollten sich Tierhalter deshalb langfristig vor Ferienbeginn in ihrem Zielland informieren, r?t der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bei der Anreise mit dem Auto sollten auch die Verkehrs- und Sicherungsvorschriften im Vorfeld beachtet werden. Beispielsweise in Italien gilt eine Gurtpflicht f?r Hunde. F?r Katzen gilt, dass sie am besten in einem Transportk?fig untergebracht werden. Der sollte aber nicht frei stehen, sondern so transportiert werden, dass er auch bei Bremsman?vern an seinem Platz bleibt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. F?r den sicheren Transport von Hunden gibt es grunds?tzlich drei Schutzm?glichkeiten: die Hundebox, den Sicherheitsgurt und das Hundegitter. Welches die beste L?sung ist, h?ngt von Automodell, Geldbeutel und pers?nlichen Vorlieben ab. F?r kleine Hunde sind zudem Autositze im Handel. Diese dienen aber nur dazu, den Hund im Auto gut unterzubringen und haben keine Sicherungsfunktion, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.
Bei Reisen ins s?deurop?ische Ausland sollte zudem beachtet werden, dass in den meisten Mittelmeerl?ndern Hunde am Strand nur in ausgewiesenen – und meist abseits gelegenen – Abschnitten erlaubt sind. Auch in den meisten Restaurants sind Hunde nur im Au?enbereich gestattet.

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