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Trotz Corona: Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald zieht für die „Lockdown-freien“ Monate in 2020 eine positive Bilanz

Die 13 Gemeinden entlang von Deutschlands ?ltestem Nationalpark haben ihren Gesch?ftsbericht f?r das vergangene Jahr ver?ffentlicht. Trotz Pandemie-bedingter Schlie?ungen konnten sie in den Monaten Januar und Februar sowie Juni bis September die Zahl der G?steank?nfte und die Aufenthaltsdauer zum Vorjahr steigern

Spiegelau, 20. April 2021 (vk) – Seit Beginn der Corona-Pandemie im M?rz 2020 bestimmt Covid-19 bis heute das Geschehen und Arbeiten vor allem im Reise- und Freizeitsektor – mit gravierenden Auswirkungen auf die ganze Branche: Beherbergungsverbote f?r touristische Reisen erlaubten es zu einem Gro?teil des vergangenen Jahres nicht, Urlaubsg?ste zu begr??en. Hotels, Ferienwohnungen und touristische Freizeitangebote blieben monatelang geschlossen, so auch in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW). Vor diesem Hintergrund ist nun der Bericht zum Gesch?ftsjahr 2020 der Kooperationsgemeinschaft erschienen. Trotz der besonderen Pandemie-bedingten Herausforderungen ist es der FNBW nicht nur gelungen, die mediale Aufmerksamkeit f?r die Region hochzuhalten, sondern auch im Bereich der G?steank?nfte und Aufenthaltsdauer in den „Lockdown-freien“ Monaten Januar, Februar und Juni bis September ihre Zahlen im Vergleich zu 2019 leicht zu steigern. Eine ausf?hrliche ?bersicht zu den Zahlen im Folgenden:

Im Jahr 2020 begr??te die FNBW insgesamt 187.268 anreisende G?ste. Da diese Zahl aufgrund der Corona-bedingten Schlie?ungen nur wenig aussagekr?ftig ist und Urlaub im vergangenen Jahr nur in den Monaten Januar, Februar und Juni bis September in der FNBW m?glich war, wurden f?r einen repr?sentativen Vergleich ausschlie?lich die genannten sechs Monate in 2020 und 2019 betrachtet. So reisten 2020 im eingangs definierten Zeitraum 154.809 G?ste an, im Jahr zuvor waren es in denselben Monaten 150.455. Die FNBW verzeichnet demzufolge ein leichtes Plus von 2,89 Prozent in den Anreisen im Vergleich zu 2019. Auch in der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer ist ein leichter Anstieg zu beobachten: Mit durchschnittlich 4,57 Tagen blieben die G?ste in den „Lockdown-freien“ Monaten 2020 rund 3,2 Prozent l?nger als im selben Zeitraum im Jahr 2019 mit durchschnittlich 4,44 Tagen. Mit Blick in die einzelnen Gemeinden konnten vor allem die FNBW-Mitglieder Eppenschlag (+22,26 %), Langdorf (+15,6%) und Sankt Oswald Riedelh?tte (+15,63%) ein Plus in der Anzahl der ?bernachtungen f?r die Monate Januar, Februar sowie Juni-September verbuchen. Deutlich zulegen bei der Zahl der anreisenden G?ste konnten ebenfalls Langdorf (+13,18) und Sch?nberg (+ 10,5%). Doch auch viele weitere Gemeinden konnten leichte Steigerungen bei den G?steank?nften und/oder den ?bernachtungszahlen erzielen. „Wir sind stolz drauf, dass es uns trotz der damaligen und gegenw?rtigen Pandemiesituation gelungen ist, unsere Anreisezahlen und die Aufenthaltsdauer gegen?ber dem Vorjahr sogar leicht zu ?bertreffen. Dies haben wir vor allem dem Einsatz und der gro?en Bereitschaft unserer Mitarbeiter*innen zu verdanken“, fasst Daniel Eder, Gesch?ftsf?hrer der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald, die Ergebnisse zusammen. Aus dem Jahresbericht geht au?erdem hervor, dass die meisten ?bernachtungen 2020 in den Sommermonaten, insbesondere im August, erfolgten. Das erkl?rt sich zum einen durch die Hauptferienzeit der wichtigsten Einzugsgebiete f?r die FNBW, den Bundesl?nder Bayern und BaW?, die 2020 rund 76 Prozent aller FNBW-G?ste ausmachten. Zum anderen waren die Monate Juni, Juli und August auch die Monate, in denen das Urlaubmachen dank niedriger Inzidenzwerte fast „normal“ m?glich war.

Clevere Marketingideen sorgen auch in der Krise f?r Aufmerksamkeit
Auch w?hrend des Lockdowns selbst war die FNBW nicht unt?tig und hat die Zeit genutzt, um mit kreativen Ideen im Fokus der Medien zu bleiben. Neben einigen anderen Projekten sorgte vor allem der „System-Helden-Bonus“ deutschlandweit f?r gro?e mediale Aufmerksamkeit. Mit dieser Aktion dankt die FNBW Menschen in systemrelevanten Berufen f?r ihren Einsatz in der Krise mit einem kostenlosen Kurzurlaub von mindestens zwei ?bernachtungen in der Region. Aufgrund der hohen medialen Reichweite war die Nachfrage so hoch, dass bereits nach wenigen Stunden das erste Kontingent an Gutscheinen ausgesch?pft war und weitere Gutscheine durch die FNBW hinzugekauft wurden. In Summe erhielt die FNBW weit ?ber 700 Bewerbungen. Die Gutscheine wurden daher nach dem First-come-first-serve-Prinzip verteilt.

Mit positivem Blick in die Zukunft
Die Pandemie ver?ndert das Reiseverhalten und die Art zu Reisen von Urlaubenden ma?geblich. So k?nnte zuk?nftig f?r viele Menschen die N?he zum eigenen Heimatort und der Sicherheitsaspekt zu entscheidenden Faktoren bei der Destinationswahl f?r den eigenen Urlaub werden. Ebenso stehen naturnahe Angebote, Outdooraktivit?ten und das Bed?rfnis nach einer Auszeit fernab der Stadt ungebrochen im Trend. „Der ver?nderte Anspruch an den Urlaub passt perfekt zu den Kernthemen, die wir in der FNBW seit Beginn der Kooperationsgemeinschaft spielen, weshalb wir optimistisch und selbstbewusst in die Zukunft blicken – in eine Zeit, in der das Reisen wieder m?glich sein wird“, so Daniel Eder. „Hierzu wurde bereits eine gro?e multimediale Kampagne zum Saisonstart vorbereitet, Pauschalangebote entwickelt, das Tourenportal optimiert, der Webshop ausgebaut, die Gastgeber befragt, die Kommunikation ?ber Newsletter intensiviert und vieles mehr.“ so der Gesch?ftsf?hrer.

Der vollst?ndige Bericht wurde unter folgendem Link zum Download bereitgestellt: https://partner.ferienregion-nationalpark.de/news/geschaeftsbericht-2020.html

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