fbpx

Wenn das Ferienhaus zum Luftschloss wird

ARAG Experten geben Tipps wie man Fake-Angebote bei Ferienunterk?nften erkennt

Ob im sonnigen S?den Europas oder an der heimischen Nord- oder Ostsee – der Urlaub in Ferienwohnungen und -h?usern boomt sp?testens seit der Corona-Pandemie. Doch die hohe Nachfrage ruft auch Betr?ger auf den Plan. Es wird mit Domizilen geworben, die es gar nicht gibt oder die bereits vermietet sind. Woran man unseri?se Inserate auf Buchungsportalen erkennt und was geprellte Urlauber tun k?nnen, erkl?ren die ARAG Experten.

Der Preis ist hei?
Wenn ein Anbieter gerade in der Urlaubszeit mit deutlich g?nstigeren Angeboten als der Wettbewerb oder mit hohen Preisnachl?ssen bei Sofortzahlung lockt, raten die ARAG Experten zur Vorsicht. Ferienunterk?nfte haben gerade in der Urlaubszeit einfach ihren Preis.

Den Anbieter durchleuchten
Die Webseite von Ferienhausvermietern kann bereits einigen Aufschluss ?ber deren Seriosit?t geben. Zu einer glaubw?rdigen Seite geh?rt beispielsweise ein Buchungskalender, in dem man die Verf?gbarkeit des Feriendomizils pr?fen kann. Eine Preisliste sollte ebenso zu finden sein wie ein Kontaktformular. Die ARAG Experten raten zu einem pr?fenden Blick auf die Kontaktseite und ins Impressum, wo der Anbieter mit kompletter Adresse und Telefonnummer stehen sollte. Gibt es die angegebene Adresse ?berhaupt? Mit einem Online-Kartendienst k?nnen Interessenten zumindest pr?fen, ob sich das Mietobjekt an der angegebenen Anschrift befindet. Dar?ber hinaus kann man in einem Telefonat z. B. detaillierte Fragen zur gew?nschten Unterkunft stellen, die nicht auf der Homepage gekl?rt werden. Auf diesem Weg findet man meist sehr schnell heraus, ob es das Objekt ?berhaupt gibt und was es damit auf sich hat. Vorsicht ist zudem geboten, wenn der Vermieter eine weitere Kommunikation au?erhalb der Buchungsplattform f?hren m?chte.

Bilder im Internet pr?fen
Neben dem Preis sind es in der Regel die Kriterien Ausstattung und Optik, nach denen sich Urlauber f?r ein Feriendomizil entscheiden. Hier kann man mit einer Bilder-R?ckw?rtssuche im Internet pr?fen, ob es das Wunschobjekt ?berhaupt gibt. Und je mehr unterschiedliche Fotos dabei auftauchen, desto h?her die Wahrscheinlichkeit, dass es die Unterkunft tats?chlich gibt. Taucht in verschiedenen Suchmaschinen jedoch immer wieder das gleiche Bild auf, wom?glich noch mit unterschiedlichen Kontaktpersonen, liegt vermutlich ein Betrug vor.

Verl?ssliche Bewertungen suchen
Bewertungen gibt es im Netz wie Sand am Meer. Und dass nicht alle verl?sslich sind, ist auch kein Geheimnis. Doch die Meinungen anderer Nutzer sind wichtig, denn sie haben die Erfahrung, die einem selbst fehlt. Wenn es jedoch gar keine Bewertungen gibt oder ausschlie?lich ?bertrieben positive, dann k?nnte es sich um gefakte Meinungen oder ein Fake-Domizil handeln.

Buchung und Bezahlung
Wer online bucht, darf innerhalb von wenigen Stunden mit einer kurzen Buchungsbest?tigung per Mail rechnen. Diese ist n?mlich obligatorisch. Meist folgt eine ausf?hrliche Best?tigung etwas sp?ter. Ob diese auch per Mail, Post oder Fax kommt, ist unerheblich. Wichtig ist jedoch, dass enthalten ist, mit wem der Vertrag geschlossen wurde. Bei der Bezahlung ist eine Anzahlung von etwa 20 Prozent ?blich. Der Gesamtbetrag wird in der Regel nur f?llig, wenn die Buchung sehr kurzfristig erfolgt. Sind Kontoinhaber und Vermieter nicht die gleichen Personen, raten die ARAG Experten zur Vorsicht. Wer mit Bezahldiensten wie beispielsweise PayPal, mit Kreditkarte oder per Lastschrift bezahlt, hat sp?ter zudem die M?glichkeit, im Betrugsfall eine R?ck?berweisung zu veranlassen.

Betrugsfall – und nun?
Wenn sich trotz aller Vorsicht die Traumunterkunft als Luftschloss entpuppt oder der vermeintliche Vermieter sich nach einer geleisteten Anzahlung pl?tzlich nicht mehr meldet, raten die ARAG Experten, den Plattformbetreiber und die Polizei zu informieren. Um solchen Betr?gern auch k?nftig den Garaus zu machen, ist es sinnvoll, auch die Verbraucher- und Wettbewerbszentrale ins Boot zu holen. Auch die Bank sollte umgehend kontaktiert werden, um m?glichst schnell zu pr?fen, ob eine R?ckbuchung m?glich ist.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Keywords:Ferienhaus,Luftschloss,Feriendomizil,Fake-Angebot,Ferienunterk?nfte,Urlaub,Buchungsportal,ARAG,Experte,Urlaubszeit,Ostsee,Sofortzahlung,Ferienhausvermieter,Mietobjekt,Bilder-R?ckw?rtssuche,Bewertung

Powered by WPeMatico

Das könnte dich auch interessieren …