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Zwischen Reiselust und Reisefrust

ARAG Experten geben Tipps, worauf Urlauber bei der Reiseplanung achten sollten

Koffer packen, Urlaub machen, andere L?nder sehen, andere Menschen treffen, exotische Dinge erleben – das Thema Reisen gleicht einem Zustand zwischen wollen, aber sich nicht trauen, zwischen hadern, aber dennoch z?gern, zwischen Lust und Frust. Und es stellen sich so viele wichtige Fragen, auf die niemand eine Antwort hat: Wohin darf ich wann unter welchen Umst?nden reisen? Mit welchen Einschr?nkungen muss ich rechnen? Wie sichere ich das Corona-Risiko ab? Zumindest die letzte Frage beantworten die ARAG Experten im Folgenden.

Die neuen Corona-Versicherungen der Reiseveranstalter
Sie hei?en Covid-Protect, Covid-Reiseschutz oder Sicher-Super-Sorglos-Paket. Die Reisebranche reagiert auf das z?gerliche Buchungsverhalten ihrer Kunden ?u?erst flexibel und mit diversen Versicherungen rund um Corona. Dabei reicht der Schutz von der Absicherung abgesagter Reisen ?ber kostenfreie Umbuchungsm?glichkeiten bis hin zum Reiser?cktransport im Infektionsfall. Die ARAG Experten raten bei Buchungsabsicht, sich die jeweilige Corona-Police genau durchzulesen, um sicherzustellen, dass das gew?nschte Risiko auch wirklich abgesichert ist und f?r die beabsichtigte Reise gilt.

Pauschalurlauber besonders gesch?tzt
W?hrend es f?r Individualbucher kompliziert werden kann, den Reisepreis erstattet zu bekommen, sind Pauschalurlauber besser abgesichert. Wird f?r eine Destination eine Reisewarnung ausgesprochen oder besteht allein eine Corona-Gefahr (Amtsgericht Frankfurt a. M., Az.: 32 C 2136/20 (18)), bekommen Pauschalurlauber den Reisepreis erstattet. Daf?r ist keine Versicherung n?tig. Selbst wenn damit zu rechnen ist, dass die Reise durch die Corona-Pandemie erheblich eingeschr?nkt stattfinden kann – beispielsweise, weil inkludierte Leistungen durch Corona-Schlie?ungen nicht durchgef?hrt werden k?nnen – gibt es den gesamten Reisepreis zur?ck. Die ARAG Experten raten bei der Erstattung allerdings zu etwas Geduld, da einige Reiseveranstalter die gesetzliche Frist von zwei Wochen nicht einhalten. Hier hilft h?ufiges, m?glichst schriftliches, Nachfassen und Dranbleiben. Eine Umbuchung oder einen Reisegutschein m?ssen Urlauber ?brigens nicht akzeptieren.

Auch wenn der Reiseveranstalter zwischenzeitlich pleitegehen sollte, so wie z. B. Thomas Cook, erhalten Pauschalurlauber im Rahmen einer Insolvenzversicherung das Geld f?r ihre Buchung zur?ck.

Neue Tarife f?r kurzfristige Stornos
Die Reisebranche hat auf das z?gerliche Buchungsverhalten der sonst so reiselustigen Kunden reagiert und neue Tarife aufgelegt. Das Prinzip: F?r einen Aufschlag k?nnen Urlauber bis zwei oder drei Wochen vor Reisebeginn kostenfrei von der Reise zur?cktreten oder umbuchen. Die Zuschl?ge f?r diese flexible Buchung sind je nach Anbieter und H?he des Reisepreises unterschiedlich hoch und meist gestaffelt. So bietet Tui beispielsweise f?r 39 Euro pro Buchung den flexiblen R?cktritt bis 14 Tage vor Anreise an. Wird eine Reise nicht angetreten, gibt es bei den meisten Anbietern nicht nur den kompletten Reisepreis zur?ck, sondern auch den Aufpreis f?r den flexiblen Tarif. Bei einigen Reiseveranstaltern m?ssen Kunden nach Angaben der ARAG Experten aber auch damit rechnen, dass der Aufschlag futsch ist.

Reiser?cktrittsversicherung hilfreich?
Die Reiser?cktrittsversicherung greift in der Regel nur bei eigener Krankheit, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder etwa dem Tod eines nahen Angeh?rigen. Allein die Angst vor einer Corona-Infektion reicht nicht aus, um von einer Reise zur?ckzutreten. Selbst eine Infektion mit dem Coronavirus ist nicht bei allen Versicherungen ein Grund, um den Reisepreis erstattet zu bekommen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/coronavirus/reisen/

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